Freitag, 03.02.2012 20:54 Uhr
Stephan Weil gratuliert Torsten Albig http://t.co/BAwdz26l #spd...
Der niedersächsische SPD-Frauenpreis
Der SPD-Frauenpreis wurde von der ehemaligen niedersächsischen Bundestagsabgeordneten Monika Ganseforth (Foto) erfunden und wird seit 1988 alljährlich verliehen. Der Preis soll Frauen ehren, die einen mutigen oder herausragenden Beitrag geleistet haben, um die Emanzipation der Frauen voranzutreiben. Als Preisgeld werden insgesamt 3.000 Euro ausgelobt. Das besondere an diesem Preis ist, dass er von Frauen in der niedersächsischen SPD gestiftet wird: Den Europaabgeordneten, den Bundestagsabgeordneten, den Landtagsabgeordneten, von Kommunalpolitikerinnen und Funktionsträgerinnen. Das ist einmalig in Deutschland.
Monika Ganseforth hat den Preis bis 1997 betreut, dann hat die SPD-Landtagsabgeordnete Isolde Saalmann diese Aufgabe übernommen. Der Preis soll 2007 zum 18. Mal vergeben werden. Bis jetzt hat es insgesamt 57 Preisträgerinnen gegeben. Der Preis wird alljährlich öffentlich ausgeschrieben. Die Ausschreibung wird mit einer Presseerklärung niedersachsenweit verteilt. Die Namen der Stifterinnen werden in der Ausschreibung genannt. Jede der Stifterinnen bekommt die Ausschreibung und die Pressemitteilung zur eigenen Verwendung. Ebenso die Parteigliederungen.
Die Resonanz auf die Ausschreibung ist groß, so hat es z.B. 32 Vorschläge im Jahr 2005 und 38 im Jahr 2006 gegeben. Frauen und Frauengruppen aus Niedersachsen können sich mit Beiträgen aus kulturellen, wissenschaftlichen, sozialen, politischen oder anderen gesellschaftlichen Bereichen selbst bewerben oder vorgeschlagen werden.
Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury. Diese setzt sich zusammen aus einer Gewerkschafterin, einer Frauenbeauftragten, einer Journalistin, einer Bundestagsabgeordneten, einer Landtagsabgeordneten, einer Kommunalpolitikerin, einem Mitglied des Landesfrauenrates und der ASF-Landesvorsitzenden. Die Jurysitzung wird von Isolde Saalmann vorbereitet. Die Entscheidung der Jury wird wieder wie die Auslobung pressemäßig bearbeitet.
Seit 1998 wird die Preisverleihung immer dort vorgenommen, woher die 1. Preisträgerin kommt. So fand die Preisverleihung 1999 in Osnabrück, 2000 in Hannover, 2001 in Braunschweig, 2002 in Hannover, 2004 in Moormerland, 2005 in Neuenkirche bei Stade, 2006 in Hildesheim und 2007 in Wilhelmshaven statt.
Weitere Informationen
- Meldung vom 23.11.2007 über die Preisverleihung des 18. Frauenpreises
- Einladung Verleihung des 18. SPD-Frauenpreises am 23.11.2007
- Meldung vom 8.10.2007 über die Vergabe des 18. Frauenpreis
- Aktuellen Ausschreibung 18. Frauenpreis
- Klick hier zum 17. Niedersächsischen Frauenpreis
Die Stifterinnen
Die Europaabgeordnete
Erika Mann
Die Bundestagsabgeordneten
Edelgard Bulmahn
Karin Evers-Meyer
Annette Faße
Monika Griefahn
Gabriele Groneberg
Gabriele Lösekrug-Möller
Caren Marks
Gesine Multhaupt
Carola Reimann
Hedi Wegener
Margrit Wetzel
Die SPD-Schatzmeisterin
Inge Wettig-Danielmeier
Sie Landtagsabgeordneten
Dr. Gabriele Andretta
Heike Bockmann
Christina Bührmann
Ingrid Eckel
Christa Elsner-Solar
Petra Emmerich-Kopatsch
Renate Geuter
Alice Graschtat
Ursula Groskurt
Susanne Grote
Swantje Hartmann
Frauke Heiligenstadt
Marie-Luise Hemme
Gerda Krämer
Daniela Krause-Behrens
Sigrid Leuschner
Johanne Modder
Sigrid Rakow
Jutta Rübke
Isolde Saalmann
Silva Seeler
Brigitte Somfleth
Karin Stief-Kreihe
Rosemarie Tinius
Dörthe Weddige-Degenhard
Amei Wiegel
Die Kommunalpolitikerinnen
Eva-Maria Alles
Heidrun Burfeind
Birgit Eckhoff
Waltraud Friedemann
Edda Goede
Kate Grigat
Annette Heinze
Gabriele Hübner
Hiltrud Jeworrek
Christine Kastning
Kirsten Kemper
Rosemarie Kreiensen
Inge Kükelhan
Silke Lesemann
Anne Lossin
Hiltrud Lotze
Irmgard Schröer
Cornelia Seiffert
Kerstin Tack
Petra Tiemann
Annette von Pogrell





















